Hoffnungshäuser Konstanz                                                                                                                                                                                © Hoffnungsträger-Stiftung

Hoffnungshäuser

Wohnungsnot, vernachlässigter sozialer Wohnungsbau, unverschuldete Not und trotz Wohnberechtigungsschein keine Unterkunft, Verwahrlosung, Isolation statt Integration, das sind nur einige Schlagwörter, die zunehmend in den Medien Schlagzeilen machen.

Und zusätzlich sind Millionen von Menschen immer noch weltweit auf der Flucht vor Krieg und Hunger, auf der Suche nach einem sicheren Ort. Wer bringt sie unter, beherbergt sie, versorgt sie?

 

Für Flüchtlinge ist in Deutschland diese Aufgabe durch das Asylgesetz klar geregelt, für die Unterbringung sind u.a. die Kommunen zuständig, also auch die Stadt Vaihingen (s.u.*). Aber es geht ja keineswegs nur um Flüchtlinge, es geht um eigene soziale Problemfälle unserer Gesellschaft, Geringverdiener, Arbeitslose, Obdachlose , deren Zahl dramatisch zunimmt und zunächst in der Wohnungsnot und dem nicht mehr bezahlbaren Wohnraum ihren für jeden sicht- und erlebbaren Ausdruck finden. Und vor der eigenen Haustür in Vaihingen an der Enz ist ein weiteres Problem vielen noch nicht bewusst: Die Landesgartenschau. Sie kostet Not-, Obdachlosen-  und Flüchtlingsunterkünfte. Ja, dann muss man eben schnell bauen - oder? Am besten Container?

 

Wenn man dann das Wohnraumproblem angeht - am besten vor der Stadt, weit weg - dann entstehen häufig Bereiche mit einer gewissen Isolierung und räumlichen Ausgrenzung. Aber was man nicht mehr täglich sieht, ist noch lange nicht weg. Die daraus resultierenden Probleme sind allgemein bekannt, eine erschwerte Integration hat schon manche Kommune, Sozial- und schließlich Polizeistation um die Ruhe gebracht.

 

Und da sollen HÄUSER die Lösung bringen, HOFFNUNG machen? Ja, wir glauben, sind überzeugt, dass sie kein Allheilmittel sind, aber es ist nach unserer Meinung der richtige Weg. Warum sind wir so sicher? Weil sie seit längerem existieren, keine abstrakte Hoffnung mehr sind, kein Traum, sondern für etliche Städte bereits das konkrete Mittel der Wahl. Warum nicht auch für Vaihingen?

 

 

*(aktueller Integrationsbericht Formatvorlage 10/2013 (vaihingen.de)

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